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Letzte Woche war ich dort auf der „Ideenfutter Expo“ – die schon zum 6 Mal stattgefunden hat. Veranstalter war das Foodhub NRW. Wer es noch nicht kennt: Es handelt sich um eine innovationsplattform und ein Netzwerk für die Lebensmittelbranche. Gemeinsam mit weiteren Partnern haben die Peter Wiedeking, Lee Green und Florian Dieterle das Event auf die Beine gestellt.

Nach der angenehmen Anreise per Zug und kurzem Check-In im Hotel ging es für mich gegen 11 Uhr direkt zur Messe. Dort angekommen gab es eine nette Begrüßung und das obligatorische Corona Log-In. Die Veranstaltung fand in Neuss in einer Messehalle statt. Im Außenbereich gab es einige Sitzplätze und ab mittags einen Foodtruck für die Verpflegung. Im Innenbereich angekommen wurde in einem Vor-Raum auf der rechten Seite Kaffee ausgegeben und auf der linken Seite gab es jede Menge Couch-Garnituren zum Chillen. Der Kaffee wurde selbstverständlich in recyclebaren Bechern ausgeschenkt. Die Becher – wie soll es anders sein – kamen von einem Start-up, dass auch dort ausgestellt hat.

Einen Durchgangweiter war der Messebereich. Auf der rechten Seite wurden Kaltgetränke ausgeschenkt – und zwar von Climaid. Der Messebereich war auf den ersten Blick überschaubar; einmal im Kreis mit etwa zwanzig Ausstellern. Nach den ersten Gesprächen wurde jedoch schnell klar – alle AusstellerInnen werde ich nicht schaffen.

In einem weiteren Raum gab es eine Bühne und Sitzplätze. Dort wurde die Empfangsrede sowie zwischendurch spannende Vorträge gehalten.

Vortrag auf der Ideenfutter Expo

Die Motivations-Ansprache hat Lee Green gehalten.

Sie erzählte von ihrem ersten eigenen Food Start up, als sie 4 Jahre alt war. Damals hat sie auch schon in Düsseldorf gelebt und führte einen innovativen Limonadenstand. Zur damaligen Zeit war das innovativ. Und dort hat sie 3 Lektionen gelernt, die sie den Teilnehmerinnen mitgeben wollte.

Erstens: Proben gehen immer; damit auf die berühmte Reziprozität einzahlen. Zweitens: allein ist irgendwie doof. Dabei kann ich ihr nur Recht geben. Allein etwas zu starten ist sehr mühselig. Es ist sein langer Weg und im Team macht es definitiv mehr Spaß und die Motivation ist höher. Außerdem können sich die Kompetenzen ergänzen. Deshalb hat sie Ihre Eltern dazu geholt.

Zum einen um deren Kompetenzen dabei zu haben zum anderen aber auch um von deren Erfahrung zu profitieren. Übertragen wir das auf die Start-up-Welt: Es ist ungemein hilfreich sich Mentoren zu suchen. Sei es in einem Netzwerk wie dem Foodhub NRW, crowdfoods oder einem Sparring Partner, mit denen du regelmäßig in den Austausch gehen kannst. Wenn du einen Sparring-Partner suchst, melde dich gerne bei mir. Eine weitere Möglichkeit ist die Gründung eines Beirats. Dafür kannst du Experten einladen, die dir unentgeltlich mit Rat zur Seite stehen.

Das die Kooperation zwischen Mittelstand und Start-ups oft schwierig ist hat schon Bastian Halecker in seinem Buch „Dino trifft Einhorn“ beleuchtet. Für Lee Greene ist diese Kooperation, allerdings eine sehr positive Sache. Sie erzählte wie wichtig diese Zusammenarbeit sein kann, damit beide Parteien sich im Markt behaupten können.

Zum Abschluss gab es noch ein Generationsthema. Die Bundestagswahl hat gezeigt: Die junge Generation tickt anders. Nicht umsonst haben die meisten Erstwähler stimmen die FDP und die Grünen bekommen. Bis 2030 werden 41% der deutschen zu dieser Generation gehören. Das sollten sich auch Food-Start-ups hinter die Ohren schreiben; denn es gilt auch langfristig die passenden Zielgruppen von deinen Produkten zu überzeugen.

Solltest du als Frau in der kulinarischen Welt unterwegs sein gibts hier ebenfalls ein spannendes Netzwerk: [Klick]

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