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Wenn dir schon länger eine Idee im Kopf herum schwirrt, du aus dem Rhein-Main-Gebiet kommst und deine Idee soll endlich in die Tat umgesetzt werden: Dann ist diese Folge das richtige für dich.

Dr. Elene Siebrecht leitet die Gründungsfabrik im Rheingau die 2020 gelaunched ist. Angeschlossen an die Hochschule Geisenheim – die vielfache Studienangebote im Food- und Getränkebereich bietet. Im Interview erzählt Sie, welche Möglichkeiten du hast dir dort Unterstützung zu holen und gibt ein paar Tipps zum Gründen.

Erklär doch mal kurz das Konzept der Gründungsfabrik Rheingau und wer die Initiatorinnen sind.

Die Gründungsfabrik ist ein Verbundvorhaben zwischen der Hochschule Geisenheim und der EBS Hochschule für Wirtschaft und Recht. Gemeinsam haben wir uns beworben für das Programm: Gründungspotenziale aus dem Exist-Programm.

Die Initiatoren sind unter anderem die Volksbank und die Stadt Geisenheim. Wir als Hochschule haben die Idee dann umgesetzt.

Können sich bei euch auch externe Bewerben?

Vornehmlich sind wir ein Hochschul-Gründungszentrum. Überwiegend betreuen wir aktuell also Studierende. Wir bieten aber z.B. auch Programm wie unsere Ringvorlesung an, bei denen auch externe teilnehmen können. Unser Ziel ist aber langfristig für die ganze Region da zu sein.

Welche Programme bietet ihr an?

Unser Konzept fußt auf drei Säulen: Sensibilisieren, motivieren, qualifizieren. Wir befinden uns in der Programmlinie Potenziale heben, also wir wollen Gründungspotenziale ausbauen. Daher sensibilisieren wir sozusagen mit der Ringvorlesung.

Zukünftig werden wir weitere Hochschulen und Hubs aus der Region dazu holen.

In der Ringvorlesung berichten ExpertInnen die selbst erfolgreich gründeten. Motivieren tun wir mit Ideen-Wettbewerben, bei denen Studierende Ihre Ideen pitchen und sich gegenseitig unterstützen. Außerdem bieten wir einen Founder-Workshop. Darauf können sich GründerInnen mit Ihren Ideen bewerben und werden dann bei der Ausarbeitung begleitet.

Vortrag in der Gründungsfabrik. Quelle: Gründungsfarbik Rheingau

Warum engagierst du dich bei der Gründungsfabrik?

Ich arbeite viel in der Administration als Projektleiterin. Wir verstehen uns selbst auch als Start-up. Wir arbeiten im Team und jeder macht alles so gut er kann. Die Rama ist beispielsweise hauptsächlich für Marketing zuständig. Mein Kollege Christoph von der EBS kümmert sich um das Business Development und die Ringvorlesung. Ich bin eine Art Springerin. Es macht wahnsinnig viel Spaß, weil es ein zusätzliche Spielfeld neben dem akademischen Bereich ist.

Mal angenommen ich habe eine Idee zum Gründen. Was wäre mein erster Schritt, um auf euch zuzukommen?

Erstmal einfach melden. Wir sind sehr frühphasig unterwegs und wollen auch in einer sehr frühen Phase unterstützen. Für das Exist-Programm dürfen die Teilnehmer noch kein Unternehmen gegründet haben.

Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?

Wir wollen größer werden und das Zentrum auch nachhaltig bestehen lassen. Unsere Förderung läuft bis 2024 und dann müssen wir uns selbst um unsere Einnahmen kümmern.

Hier findest du die Gründungsfabrik: [KLICK]

Wecke die Kraft, die in dir steckt. Einer der Gründer von BoneBrox im Interview: [Klick]

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